Schmerzen

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Johanniskraut„Patschert“ sagt man bei uns, wenn jemand – so wie ich am Sonntag – beim Spaziergang im Wald auf einer unterm Schnee versteckten Eisplatte ausrutscht, sich um die eigene Achse dreht und dann noch auf den Allerwertesten plumpst. Und sich dabei zwar zum Glück nichts gebrochen hat, aber den Griff vom Nordic Walking-Stock und gleichzeitig noch einen Stein in die Weichteile oberhalb des Beckenkamms rammt. Aua! Das tut wahrlich weh!

Und da hilft im ersten Moment nicht wirklich viel – nicht mal der tröstliche Zuspruch des geschockten Ehemanns, wenn er sieht, wie seine wirklich nicht sehr schmerzempfindliche Frau vor Schmerz zu weinen beginnt!

Nach dem Heimkommen war erst mal eine „Beschau“ fällig: kein auffälliger blauer Fleck, keine sichtbare Verletzung… also Erstversorgung mit einem „Tut gar nicht mehr weh“-Öl, in diesem Fall mit der folgenden Mischung:

20 ml Johanniskrautöl
8Tropfen Cajeput (wirkt schmerzlindernd)
3 Tropfen Immortelle (sicherheitshalber gegen Bluterguß)
3 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Wintergrün (schmerzlindernd)

Ausnahmsweise eine ziemlich starke Mischung – 4%ig – aber bei diesem Schmerz völlig gerechtfertigt, finde ich.

Alternativ verwende ich auch meinen Beinwellbalsam…
Was dann? Wärme mit Thermophor tut gut!
Und was noch? Zum Glück habe ich eine kleine homöopathische Hausapotheke, in der auch Hypericum perforatum D4 vorhanden ist. Das Johanniskraut hilft auch auf diese Weise bei stumpfen Verletzungen.

Und dann zeitig zu Bett – interessanterweise konnte ich in dieser Nacht sehr gut schlafen.

Leider dann am Montagmorgen: das Aufstehen fällt sehr schwer, nicht, weil ich zu wenig geschlafen hätte, nein, wegen des unerträglichen Nervenschmerzes.
Also doch ins Krankenhaus zum Röntgen. Nach guten vier Stunden die Diagnose: nichts gebrochen, lediglich der Muskel ist beleidigt und einige Nerven, die von der Lendenwirbelsäule aus in diesem Fall ihr Unwesen treiben. Aua!

Zu Hause wieder die Prozedur des Vortags – es fühlt sich besser an. Nur das Aufstehen, das fällt halt immer noch sehr schwer. Aus der Ruhe in die Bewegung, darin liegt das Problem. Also verordne ich mir selbst sanfte Bewegung im Wechselspiel mit Ruhephasen, Streichungen mit meiner Ölmischung und meine homöopathischen Kugerln, in Kombination mit Kinesiotapes, die auch ein wenig für die Stabilisierung sorgen.

Langsam wird alles wieder besser… 🙂

Tipps für Ihre Hausapotheke finden Sie in meinem Buch „SOS Hexenschuß“, aber auch in meinen Seminaren „Hausapotheke“ und „SOS Hexenschuß“ besprechen wir die möglichen Hilfestellungen für komplementäre Anwendungen (Sie sollten aber – so wie ich auch – eine Diagnose vom Arzt erstellen lassen!)

2 Responses

  1. Ingrid Jell

    Liebe Ingrid!
    Jetzt muss ich mich doch einmal melden um Dir zu sagen wie toll ich deine Beiträge finde! Ich freue mich jedesmal von Dir zu hören oder zu lesen! Kannst stolz drauf sein was du da so bewegst! Vielleicht schaffe ich es doch einmal dich persönlich kennen zu lernen bei einer deiner Veranstaltungen. Bis jetzt hat es leider mit den Terminen nicht so geklappt!
    Auf jeden Fall bis bald!
    Deine Namens Vetterin!

  2. Ingrid

    Liebe Ingrid, herzlichen Dank für Dein Lob! Ich denke, unser Kennenlernen wird sicherlich bald einmal klappen!
    🙂

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