Kulturlandschaft Semmering

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Eine unserer nächsten Kulturlandschafts-Wanderungen wird uns zum Semmering-Bahnwanderweg führen.

Der Semmering

Das Semmering-Gebiet ist ein Mittelgebirge, zwischen Rax und Wechsel eingebettet. Im Norden wird es von der Schwarza begrenzt, im Osten von den beiden Feistritzflüssen, im Süden werden Mürz und Fröschnitzbach als Grenze angesehen und im Westen reicht es bis zum Preiner Gscheid. Er bildet also die natürliche Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark.

Ganz genau lässt es sich aber so nicht wirklich definieren: im weiteren Sinn zählt man die jeweiligen Zugänge zum Semmering ebenfalls dazu, also beispielsweise im Norden die Abhänge bis zum südlichen Wiener Becken.

Der Cerewald – so wurde der Semmering genannt – war im Mittelalter eine große Herausforderung für den Wanderer oder den Säumer. Damals wurde er zum Hauptpass des sogenannten „Schrägen Durchgangs“. Bis zu dieser Zeit wanderten die Händler vor allem über das Pittental von Süden ins Wiener Becken und natürlich auch umgekehrt.

 

Der erste gangbare Saumweg wurde im Jahr 1160 angelegt. Er führte durch das Greis zum Bärensattel und von dort zur Passhöhe.

Zu dieser Zeit im Jahr 1166 entstand auf dem Südabhang des Passes das Hospiz am Semmering. Es wurde vom Markgrafen Ottokar III. von der Steiermark im heutigen Spital am Semmering gegründet. Wanderer fanden nun Unterkunft und Verpflegung auf ihrer Reise, aber auch Schutz vor räuberischen Banden.

1842 wurden die Teil-Bahnstrecke Wien-Gloggnitz und 1844 die Teil-Strecke Mürzzuschlag-Graz eröffnet. Die Semmeringstraße verband diese beiden Eisenbahnstrecken mehr als ein Jahrzehnt lang miteinander.

Spieß-WandSchließlich wurde am 27. Juni 1848 ein Dokument unterzeichnet, in dem Karl Ritter von Ghega die Erlaubnis zur Planung und Errichtung der Semmeringbahn erhielt. Insgesamt waren am Bahnbau ca. 20.000 Arbeiter beschäftigt. Die Strecke wurde in 14 Abschnitte eingeteilt. Der schwierigste Abschnitt war der Scheiteltunnel. Die Probleme entstanden vor allem auch durch die vielen verschiedenen Gesteinsschichten, dem Gebirgsdruck und den unterirdischen Quellen.

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Dies und noch viel mehr rund um den Semmering, seine Bahnstrecke und vor allem auch seine botanischen Besonderheiten dürfen wir unseren interessierten Gästen auf unserer Wanderung von der Bahnstation Wolfsbergkogel bis zur Station Breitenstein erzählen.

Wenn Sie daran interessiert sind: eine Anmeldung ist dazu noch möglich! Bitte benutzen Sie dazu das Anmeldeformular unter diesem Link (klick!).

 

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