…eine Rose ist eine Rose ist eine Rose…

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Mit diesem Spruch von Gertrude Stein möchte ich gern auf meine Naturkosmetik-Workshops hinweisen, in denen es immer wieder – natürlich – auch um die Rose geht!

Auf vielfältige Weise verarbeiten wir frische Pflanzen, Tinkturen, Mazerate und wertvolle ätherische Öle zu wunderbaren Produkten für die Hautpflege. Sei es für’s Gesicht, die Hände, die Füße oder als Hilfe gegen Juckreiz – Pflanzen sind uns bei der Pflege unentbehrliche Helfer!

Das war schon zur Zeit unserer Großmütter und Urgroßmütter so, nichts ist wirklich neu! Ausgenommen vielleicht, dass als Grundlage für die Salben und Cremes meist kein pflanzliches fettes Öl zur Verfügung stand, sondern vor allem von der ländlichen und/oder auch ärmeren Bevölkerung Schmalz und Rindertalg als Basis verwendet wurde. Die Rezepturen, die wir in meinen Kursen umsetzen, sind natürlich „modernisiert“, basieren aber dennoch zum Großteil auf traditionellen Überlieferungen. Nur eins noch am Rande: Sie werden in meinen Rezepturen KEINE Konservierungsstoffe finden. Die brauchen Sie bei diesen angegebenen Mengen nämlich nicht – die Produkte sind für den alsbaldigen Verbrauch bestimmt! Und Konservierungsstoffe sind vielfach die Auslöser für allergische Reaktionen…

Ich darf Ihnen hier – auf vielfachen Wunsch – drei Rezepte für Ihre Hautpflege zur Verfügung stellen. Probieren Sie’s einfach mal aus! Und wenn Sie noch ein paar andere Rezepturen dazu wollen – vieles steht auch in meinen Büchern „SOS Hustenzwerg“, „SOS Hexenschuß“ und „DIY Schönheitswasser“. Schaun Sie doch mal hinein.

Und ist das auch noch zu wenig: besuchen Sie doch einfach eines meiner Naturkosmetik-Workshops! Heuer gibt es auf jeden Fall noch eines in St. Georgen am Längsee (klick!) und hier in Buchbach (klick!).

Rosenblütenblätter

 

 

Aber hier die versprochenen Rezepturen:

Rosencreme à la Ingrid

40 ml Mandelöl
4 g Bienenwachs
Ca. 10 g Lanolin anhydrid (ohne Wasser) oder 14 g Kakaobutter
40 ml Rosenhydrolat
5 Tropfen Rosenöl
Das Mandelöl gemeinsam mit dem Lanolin (oder der Kakaobutter) und dem Bienenwachs vorsichtig erwärmen (Max. 55-60 Grad!)
Parallel dazu das Rosenwasser anwärmen (auf etwa 55° C).
Zusammenmischen – das Rosenwasser in die fette Phase schütten und nicht umgekehrt! – und gut rühren bis die Masse erkaltet ist.
In Tiegel umfüllen.
Hält bei sorgfältiger Aufbewahrung etwa 3-4 Monate.

 

Pflaumenkernöl-Rosencreme

30 ml Pflaumenkernöl
10 g Lamecreme
15 g Sheabutter
5 g Kakaobutter
80 ml Rosenhydrolat
eventuell ein paar Tropfen D-Panthenol (Vit. B-Komplex)
6 – 10 Tropfen ätherische Öle
Pflaumenkernöl, Lamecreme und Kakaobutter vorsichtig aufschmelzen (Achtung auf die Temperatur!), parallel dazu das Rosenhydrolat anwärmen.
Die Ölemischung vom Feuer nehmen und die Sheabutter einrühren. Rosenhydrolat dazugeben und danach noch das D-Panthenol und die ätherischen Öle. In Tiegel umfüllen. Hält ebenfalls etwa 3-4 Monate.

 

Rosensalbe

Dazu müssen wir vorerst einmal ein Rosenblüten-Mazerat herstellen. Ich mache das sehr gerne als Heißauszug. Das geht schnell und ich kann das Mazerat gleich einmal einsetzen.

Herstellung Rosenblüten-Mazerat:
Eine Handvoll Rosenblüten-Blätter in einen kleinen Topf geben, mit Mandelöl bedecken und auf kleiner Hitze ca. 1/2 Stunde lang simmern (das Öl darf nicht wirklich heiß werden, maximal – ja, genau! – 65°C). Danach bitte ausdampfen lassen und nach dem Abkühlen durch ein Stoffsieb abseihen. Fertig.

Nun können wir das Rosenblüten-Mazerat ganz einfach zur Salbe rühren:

60 ml Rosenblüten-Mazerat
4 g Kakaobutter
2 g Bienenwachs
nochmals anwärmen, eventuell noch ein paar Tropfen Rosenöl (ich geb auch gern noch 3-4 Tropfen Grapefruit complet dazu) einrühren. In Tiegel füllen. Hält sich normalerweise gut ein Jahr!

 

Viel Spaß beim Rühren!

 

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